Veröffentlicht am 11.05.2026 08:52

Wenn Zahnbürsten über Unterbeschäftigung klagen, ist es Zeit für Theater in der Berner Schule

Die Kinder der Musical AG von Frau Geisler aus der Berner Grundschule . (Foto: Sch)
Die Kinder der Musical AG von Frau Geisler aus der Berner Grundschule . (Foto: Sch)
Die Kinder der Musical AG von Frau Geisler aus der Berner Grundschule . (Foto: Sch)
Die Kinder der Musical AG von Frau Geisler aus der Berner Grundschule . (Foto: Sch)
Die Kinder der Musical AG von Frau Geisler aus der Berner Grundschule . (Foto: Sch)

Wenn Zahnbürsten über Unterbeschäftigung klagen, ist es wieder Zeit für Theater in der Berner Schule.

Hacki Backi richtet großen Schaden

Die Kinder Frieda und Karlchen hatten auf Grund vieler guter Süßigkeiten „vergessen“, ihre Zähne zu putzen und so hatte Hacki Backi, das freche Zahnmonster, leichtes Spiel. Im großen Gebiss saßen zu Beginn saubere, weiße Zähne, aber nachdem die Zahnbürsten Borsti und Schrubbi ihren Dienst quittierten und ihren Zahnputzbecher verließen, nahm das Drama seinen Lauf. Die kleinen Zähne wurden gelb, die Zahnfee war verzweifelt, der Zahnarzt Dr. Knirsch mit seinen Ratschlägen am Ende und die Zahnbürsten fingen aus Verzweiflung an Sandförmchen zu putzen, um nicht aus der Übung zu kommen. Hacki Backi hackte in diverse Zähnchen und richtet großen Schaden an: „Ich bin Hacki Backi - dein Kuchen schmeckt auch mir. Gleich hack ich mir ein Loch – dann wohne ich bei dir.” Aber zum Ende brachten die Zahnbürsten die Kinder wieder auf Spur und gemeinsam vertrieben sie Hacki Backi samt seinem selbstgebauten Haus und spülten ihn den Abfluss runter.

Viel Spielfreude und Liebe zum Detail

Mit viel Spielfreude und Liebe zum Detail verzauberte Frau Geisler zum wiederholten Male die Turnhalle der Berner Schule in eine besondere Umgebung. Diesmal war es ein übergroßer Mund, in dem Hacki Backi sein Unwesen trieb. Zu Beginn in Weiß, später in dreckigem Gelb-Braun durch Umdrehen der Kostüme, verwandelte sich die singenden Zähne in ein unsauberes Gebiss. Die fröhliche Musik und die Lieder, die die jungen Sängerinnen und Sänger auswendig vortrugen, beeindruckten das begeisterte Publikum genauso wie die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller. Den helfenden Eltern und Unterstützern, die für Auf- und Abbau ihre Zeit opferten sowie der Familie Wächter, die den Abend für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis machten, gilt ein besonderer Dank. Aber den meiste Applaus verdient natürlich Frau Geisler, die es wieder einmal schaffte, dieses lustige Stück auf die Bühne zu bringen und sowohl Kinder als auch Erwachsene damit erfreute.
Und eins ist sicher: an diesem Abend ging keine Zuschauerin und kein Zuschauer mit ungeputzten Zähnen zu Bett! „Putz, putz, putz und schrupp, schrupp. schrupp. Spülen, gurgeln, ausgespuckt … Tschüss Hacki Backi!”

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