Veröffentlicht am 06.11.2026 11:38

Zukunft sozialer Angebote gesichert: Diakonische Träger bündeln ihre Kräfte

Stefan Fröba, Philipp Blümle (Geschäftsführer des Diakonischen Werks Freising), Josephine von Brühl, Dominik Grimm und Gereon Kugler freuen sich über den Zusammenschluss unter dem Dach der Stiftung. (Foto: Stiftung zusammen. tun.)
Stefan Fröba, Philipp Blümle (Geschäftsführer des Diakonischen Werks Freising), Josephine von Brühl, Dominik Grimm und Gereon Kugler freuen sich über den Zusammenschluss unter dem Dach der Stiftung. (Foto: Stiftung zusammen. tun.)
Stefan Fröba, Philipp Blümle (Geschäftsführer des Diakonischen Werks Freising), Josephine von Brühl, Dominik Grimm und Gereon Kugler freuen sich über den Zusammenschluss unter dem Dach der Stiftung. (Foto: Stiftung zusammen. tun.)
Stefan Fröba, Philipp Blümle (Geschäftsführer des Diakonischen Werks Freising), Josephine von Brühl, Dominik Grimm und Gereon Kugler freuen sich über den Zusammenschluss unter dem Dach der Stiftung. (Foto: Stiftung zusammen. tun.)
Stefan Fröba, Philipp Blümle (Geschäftsführer des Diakonischen Werks Freising), Josephine von Brühl, Dominik Grimm und Gereon Kugler freuen sich über den Zusammenschluss unter dem Dach der Stiftung. (Foto: Stiftung zusammen. tun.)

Die Stiftung zusammen. tun., die Diakonie München-Moosach und das Diakonische Werk Freising gehen in Zukunft gemeinsame Wege: Zum 1. Januar treten beide diakonischen Träger vollständig unter das Dach der Stiftung. Die entsprechenden Übertragungsverträge wurden kürzlich in der Geschäftsstelle der Stiftung zusammen. tun. am Stanigplatz unterzeichnet. „Wir bündeln unsere Kräfte, Kompetenzen und Erfahrungen, damit soziale Angebote auch unter zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen verlässlich bestehen können“, sagt Dominik Grimm, Vorstand der Diakonie München-Moosach. „Uns verbindet ein gemeinsames diakonisches Werteverständnis und der Anspruch, für Menschen da zu sein – unabhängig von Herkunft, Alter, Religion oder persönlicher Lebenssituation.“

Synergien werden genutzt

Josephine von Brühl, Vorständin des Diakonischen Werks Freising, erklärt: „Kuratorium und Vorstand des Diakonischen Werks Freising haben diesen Zusammenschluss über zwei Jahre aktiv vorangetrieben und mitgestaltet. Als Verein hätten wir langfristig nicht die Ressourcen, um die wertvolle Arbeit in Freising aus eigener Kraft zu erhalten. Im Verbund mit der Stiftung zusammen. tun. und der Diakonie München-Moosach nutzen wir Synergien, gewinnen an Professionalität und schaffen ein tragfähiges Netzwerk, das langfristig für die Menschen in unserer Region da ist.“

Leistungsfähiger Verbund entsteht

Mit dem Zusammenschluss entstehe ein leistungsfähiger diakonischer Verbund, der soziale Angebote im Münchner Norden und in Freising langfristig sichere und weiterentwickle. Die Diakonie München-Moosach und das Diakonische Werk Freising bleiben als Fördervereine bestehen und werden die Arbeit der Stiftung unterstützen und ihre Verbundenheit mit den jeweiligen Sozialräumen bewahren.

Alle Angebote bleiben erhalten

Für die Menschen, die die Angebote der drei Träger nutzen, ändert sich zum Jahreswechsel kaum etwas, alle Einrichtungen, Dienste und Ansprechpersonen bleiben erhalten.
Die Diakonie München-Moosach bietet weiterhin Folgendes an: den OLY Kindertreff, den Begleit- und Fahrdienst, den Seniorenclub „Lebensfreude“, die Nachbarschaftshilfe „Nachbarn in Moosach“, die Hilfe für Menschen mit Fluchtgeschichte „Miteinander leben in Moosach“, die heilpädagogische Tagesstätte, sowie die Allgemeine Sozialberatung der KASA (Kirchlich-Allgemeine Sozialarbeit). „Für uns ist entscheidend, dass die Angebote in Moosach erhalten bleiben und gleichzeitig eine langfristig tragfähige organisatorische Grundlage bekommen“, sagt Dominik Grimm. „Unsere Mitarbeitenden verfügen über eine hohe Fachlichkeit und kennen die Menschen und den Sozialraum sehr gut. Durch den Zusammenschluss können wir diese Nähe bewahren und zugleich auf gemeinsame Verwaltungs- und Leitungsstrukturen zurückgreifen. Das stärkt unsere Arbeit und entlastet uns dort, wo ein kleiner Träger Aufgaben nicht dauerhaft allein tragen kann.“

Bereits viele Jahre zusammengearbeitet

Die vertragliche Vereinbarung einer festen Zusammenführung der operativen Geschäfte der beiden Träger in die Stiftung zusammen. tun. baut auf einer langjährigen Zusammenarbeit auf. Die Diakonie Hasenbergl und das Diakonische Werk Freising kooperieren bereits seit 2023 eng. Auch mit der Diakonie München-Moosach besteht seit mehr als zwei Jahren eine enge fachliche Zusammenarbeit. Die Träger haben sich unter anderem zu Fragen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, der Senioren- und Stadtteilarbeit, der Sozialberatung und der heilpädagogischen Arbeit ausgetauscht. „Unsere Kooperationen haben deutlich gemacht, dass wir nicht nur ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen, sondern auch ein gemeinsames Verständnis davon haben, wie diakonische Arbeit gestaltet werden soll“, sagt Dr. Stefan Fröba. Gemeinsam mit Gereon Kugler ist der Sozialpädagoge Vorstand der Stiftung zusammen. tun. „Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und schaffen eine gemeinsame Grundlage für die Zukunft.“

Die Stiftung

Die Stiftung zusammen. tun. ist ein Unternehmen der Diakonie Hasenbergl e.V. In ihr arbeiten über 60 Einrichtungen – überwiegend im Münchner Norden – zusammen und gestalten innovative Projekte. Ihr Anspruch ist es, Menschen in Notlagen, in sozialen oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder mit Hilfs- und Förderbedarf individuell abgestimmte Unterstützungsleistungen anzubieten und ein nachbarschaftliches Zusammenleben in der Stadtgesellschaft zu gestalten.

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