Der Geschichtsreferent der Stadt Freising, Guido Hoyer, wirft in einem Vortrag am Mittwoch, 8. Juli, um 19 Uhr Streiflichter auf die Aktivitäten und Akteure des NS-Studentenbunds, der die „Gleichschaltung“ des Lehrkörpers auf dem Campus Weihenstephan maßgeblich steuerte. Hoyer berichtet über NS-Täter, Opportunisten und Verfolgte.
Die nationalsozialistische Ideologie hat seinerzeit alle Lebensbereiche durchdrungen - auch die Universitäten. Weihenstephan war zur Zeit des Nationalsozialismus bereits ein wissenschaftlicher Standort der damaligen Technischen Hochschule München. Für die NS-Ideologie waren Ernährung und Landwirtschaft wichtige Themen, das Lehrpersonal sollte „auf Linie“ sein. Über Weihenstephan in der NS-Zeit gibt es noch keine zusammenfassende Darstellung.
Die Veranstaltung des Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising weist schon auf die „Lange Nacht der Demokratie” am 2. Oktober hin. Der Vortrag findet im StudiTUM (Hörsaal 4, Weihenstephaner Steig 16) statt. Der Eintritt ist frei.