Mit dem BER abheben (Testartikel)

Der neue Flughafen Berlin Brandenburg bietet Schulabgängern Berufe mit Zukunft

Der BER bietet viele neue Ausbildungsplätze, und das mit viel Abwechslung. (Foto: photos.com)

Der BER bietet viele neue Ausbildungsplätze, und das mit viel Abwechslung. (Foto: photos.com)

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Fluglärm hin oder her – für die Hauptstadt bringt der neue Flughafen Berlin Brandenburg (BER) neue Arbeits- und auch Ausbildungsplätze. Am 3. Juni soll er eröffnen und mit 20 000 Beschäftigten die größte Arbeitsstätte der Region werden. Dann wird der gesamte Luftverkehr der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg auf dem BER konzentriert.

Die Luftfahrt ist eine Zukunftsbranche. Das Passagieraufkommen steigt stetig, Wirtschaftsexperten rechnen mit einem langfristigen Wachstum bis 2030. Der BER bietet Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich zur/zum Bürokauffrau/-mann oder Luftverkehrskauffrau/-mann an. Die Berufsstarter durchlaufen während ihrer dreijährigen Lehrzeit verschiedene Abteilungen, um das Flughafenmanagement in all seinen Facetten kennenzulernen. Im technischen Bereich werden Jugendliche zu Systeminformatiker/-in und Mechatroniker/-in ausgebildet. Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung erlernen sie in verschiedenen technischen Abteilungen des Flughafens die Fähig- und Fertigkeiten ihres Berufs. Außerdem haben Studenten zum Beispiel der Fachrichtungen BWL und Wirtschaftsinformatik die Möglichkeit, im Rahmen eines Dual-Studiums ihre praktische Ausbildung beim BER zu absolvieren. Am Stichtag 31. Dezember 2011 waren 70 Auszubildende und Studenten im dualen Studium bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) beschäftigt. Das Unternehmen plant, am 1. August 24 neue Auszubildende und Studenten einzustellen.

 

Ausbildungs- und Studientag im August

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH veranstaltet in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Potsdam am 21. März und am 9. Mai zwei Job-Recruitings im Besucherzentrum „airportworld", schräg gegenüber des S-Bahnhofs Flughafen Schönefeld. Außerdem wird ein Ausbildungs- und Studientag im August geplant. Neben der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sollen weitere Aussteller aus dem Flughafenumfeld vertreten sein. Schulabgänger bekommen Infos zu den kaufmännischen und technischen Ausbildungsberufen und Studieninteressierte Infos zu Studiengängen, die einen Einstieg in die Luftfahrt ermöglichen. Personalverantwortliche werden vor Ort sein und über Ausbildungsmöglichkeiten im Hotel- und Gastronomiewesen sowie im Tourismusmanagement informieren.

Weitere Informationen gibt es unter www.berlin-airport.de und www.arbeitsagentur.de, Veranstaltungen vor Ort.

Berufsausbildung Luftverkehrskauffrau/-mann

Zur Luftverkehrskauffrau oder zum Luftverkehrskaufmann kann man bei BER ausgebildet werden, wenn man die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife (betriebswirtschaftlicher Zweig) hat und sehr gute bis gute Leistungen in Mathematik, Deutsch und Englisch vorweisen kann. Außerdem sollten Bewerber kaufmännisches Interesse haben, kunden- und serviceorientiert denken und handeln sowie Freude am Umgang mit Menschen haben. Die Ausbildung dauert drei Jahre, eine Verkürzung auf zweieinhalb Jahre ist bei sehr guten Leistungen in Theorie und Praxis möglich. Azubis werden im Aviation Management, Einkauf, Personal, Marketing und Unternehmenskommunikation, Rechnungswesen und Controlling eingesetzt. Sie lernen außerdem die Bereiche Fluggast- und Flugzeugabfertigung, Buchung und Verkauf sowie Fracht kennen. Die Theorie gibt es am Oberstufenzentrum Landkreis Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen. Im Blockunterricht von jeweils 13 Wochen pro Ausbildungsjahr erwerben die Azubis die theoretischen Grundlagen. Die Ausbildungsvergütung liegt im ersten Jahr bei 717,50 Euro, im zweiten bei 769,60 Euro und im dritten bei 817,48 Euro.

Berufsausbildung Bürokauffrau/-mann

Bürokauffrauen und -männer werden für Sekretariats-, Assistenz- und Sachbearbeitungsaufgaben im Unternehmen eingesetzt. Auszubildende lernen die typischen Abläufe eines Büros kennen, unterstützen in der Textverarbeitung und -gestaltung, erledigen Assistenzaufgaben oder beantworten Fragen zu ihrem Bereich. Bewerber brauchen die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachoberschulreife (betriebswirtschaftlicher Zweig). Auch mit einem Mittleren Schulabschluss hat man Chancen. Die Leistungen in Mathematik, Deutsch und Englisch sollten gut sein. In ihrer dreijährigen  Ausbildung durchlaufen Azubis die Bereiche Einkauf, Personal, Marketing und Unternehmenskommunikation, Rechnungswesen und Controlling, Immobilienmanagement sowie die Sekretariate der verschiedenen Bereiche. Die berufstheoretische Ausbildung findet – wie bei den angehenden Luftverkehrskauffrauen und -männern am Oberstufenzentrum Landkreis Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen statt. Auch die Vergütung ist die selbe.

Berufsausbildung Systeminformatiker/-in

Systeminformatiker/-innen sorgen dafür, dass sowohl kleine Geräte als auch komplizierte Anlagen am Flughafen funktionieren. Sie sind zuständig für die Planung, Installation und Wartung bis hin zur Störungsbeseitigung. Ausgebildet werden Schulabgänger mit Allgemeiner Hochschulreife, Fachoberschulreife (betriebswirtschaftlicher Zweig) oder Mittlerem Abschluss. Auch hier gilt: Gute Leistungen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern sowie in Deutsch und Englisch sind Voraussetzung. Bewerber sollten außerdem Interesse an IT-Systemen, logisches und analytisches Denkvermögen mitbringen und zudem kunden- und serviceorientiert handeln. Die Ausbildung dauert in der Regel dreieinhalb Jahre. Die Berufstheorie erlernen die Azubis am Oberstufenzentrum Kommunikations-, Informations- und Medientechnik (OSZ KIM), Osloer Straße 23-26, in Gesundbrunnen. Für die Ausbildungsvergütung gilt: im ersten Jahr gibt es 717,50 Euro, im zweiten 769,60 Euro, im dritten 817,48 Euro und im vierten 883,86 Euro.

Berufsausbildung Mechatroniker/-in

Mechatroniker/innen sollen einen reibungslosen Flughafenbetrieb sicherstellen. Sie sind für Installationen, Wartungen und Instandsetzungen der gesamten Melde-, Beleuchtungs-, Antriebs-, Mess- und Regelungstechnik zuständig. Sie sollen Störungen beheben, zum Beispiel wenn es mal ein Problem mit der Passagierbrücke gibt. Auch hier gilt: Mindestens der Mittlere Schulabschluss ist ein Muss, gute Leistungen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern, in Deutsch und Englisch sind obligatorisch, ebenso wie Interesse für elektronische und mechanische Zusammenhänge sowie technische Entwicklungen. Die Ausbildung geht über dreieinhalb Jahre. Die berufstheoretische Ausbildung findet am Oberstufenzentrum TIEM, Goldbeckweg 8, in Haselhorst statt. Die Vergütung entspricht der des Systeminformatikers.

So läuft das Auswahlverfahren ab

Werden Bewerber zu Einstellungstests eingeladen, erwartet sie dort eine Prüfung, bei der Schulwissen abgefragt wird. Dazu gehören Mathematik, Englisch, Geographie, Deutsch und das Allgemeinwissen. Die Techniker werden zudem in Physik getestet. Ist man dann noch im Rennen, wird man zu einem Interview eingeladen. Sind alle Gespräche geführt, erstellen die Personalverantwortlichen eine Rangliste. Die Bewerber, die eingestellt werden sollen, bekommen schriftlich die ersten Unterlagen und eine noch unverbindliche Zusage per Post. Nachdem der Betriebsrat zugestimmt hat und eine medizinische Tauglichkeitsuntersuchung positiv verlaufen ist, gibt es endlich den ersehnten Ausbildungsvertrag. Da am Flughafen strenge Sicherheitsvorkehrungen herrschen, müssen alle Arbeitnehmer und auch alle Auszubildenden eine Sicherheitsüberprüfung durchlaufen. Deshalb gibt es die endgültige Zusage erst, wenn auch die erfolgreich war.

So sehen die Übernahmechancen aus

Können Auszubildende sehr gute Leistungen vorweisen, werden sie für ein Jahr vom BER übernommen. Sind ihre Leistungen gut, haben sie immerhin noch sechs Monate lang auf jeden Fall eine Anstellung.

Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2013

Der 1. August 2012 ist Bewerbungsstart für das neue Ausbildungsjahr 2013. Bewerbungsschluss für die Ausbildungsplätze 2013 ist der 31. Oktober 2012. Ausbildungsbeginn ist jeweils zum 1. August.

Bewerbungsunterlagen inklusive Anschreiben, Lebenslauf, die letzten drei Zeugnisse in Kopie, gegebenenfalls  Nachweise über Praktika, Kurse und Beurteilungen sind zu richten an:

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Personal & Organisation

Personalbetreuung/Ausbildung

Frau Kluge

12521 Berlin

Wer erst einmal Flughafenluft schnuppern will, bewirbt sich für ein Praktikum. Unter www.berlin-airport.de, Über uns, Jobs & Karriere, werden aktuelle Praktikumsangebote aufgelistet. Studenten haben zudem die Möglichkeit, im Rahmen einer Werkstudententätigkeit den BER kennenzulernen. Sie lernen die Strukturen und Prozesse am Flughafen kennen, arbeiten in Projekten mit und übernehmen eigene Aufgaben. Darüber hinaus können sie eine praxisorientierte Studienabschlussarbeit schreiben. Bewerbungen sind ebenfalls an die oben genannte Adresse zu richten.

Airport Campus

Für Studenten, die den Praxisbezug suchen, ist das Hochschulprojekt Airport Campus genau das Richtige. Experten aus der Wirtschaft bieten Einblicke in die Luftverkehrsbranche und das Großprojekt BER. Airport Campus startete im November 2008. Seither bietet es Studierenden jedes Semester vier Veranstaltungen. Themen sind zum Beispiel „Verkehrssteuerungssysteme am Flughafen Berlin Brandenburg – Flugdatendrehscheibe am neuen Hauptstadt-Airport" oder „Airlineakquise bei den Berliner Flughäfen. Strategien, Prozesse und Marketingaktivitäten – ein Praxisbeispiel". Referenten sind Projekt- und Bereichsleiter sowie Personalentwickler. Edelgard Woythe, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam, sagt: „Die Studierenden erhalten Einblicke in die beruflichen Perspektiven eines Infrastrukturprojekts mit großem Beschäftigungspotenzial." Und die Betriebe hätten die Chance, aus angehenden Hochschulabsolventen ihre Fach- und Führungskräfte von morgen für sich zu begeistern.

Die Teilnahme an Airport Campus ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an airportcampus@berlin-airport.de. Der Veranstaltungsort ist die „airportworld", das Besucherzentrum des BER. Dieses befindet sich schräg gegenüber vom S-Bahnhof Flughafen Schönefeld.

Bachelor-Studierende an der Universität Potsdam können sich die Teilnahme an Airport Campus als Studienleistung anrechnen lassen. Dies erfolgt im Rahmen von „Studiumplus", einem fachübergreifenden Studienbereich zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen. Dafür müssen die Studierenden an allen Veranstaltungen teilnehmen und eine Projektarbeit anfertigen.

Weitere Informationen zu Airport Campus: www.berlin-airport.de

 
 
 
 
 

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