Veröffentlicht am 30.04.2026 09:49

Neue Beschilderung im Umweltbildungsgelände rund um HeideHaus

Holzpfosten mit blauer Markierung kennzeichnen nun die Grenzen des Umweltbildungsgeländes rund um das HeideHaus. (Foto: Heideflächenverein Münchener Norden)
Holzpfosten mit blauer Markierung kennzeichnen nun die Grenzen des Umweltbildungsgeländes rund um das HeideHaus. (Foto: Heideflächenverein Münchener Norden)
Holzpfosten mit blauer Markierung kennzeichnen nun die Grenzen des Umweltbildungsgeländes rund um das HeideHaus. (Foto: Heideflächenverein Münchener Norden)
Holzpfosten mit blauer Markierung kennzeichnen nun die Grenzen des Umweltbildungsgeländes rund um das HeideHaus. (Foto: Heideflächenverein Münchener Norden)
Holzpfosten mit blauer Markierung kennzeichnen nun die Grenzen des Umweltbildungsgeländes rund um das HeideHaus. (Foto: Heideflächenverein Münchener Norden)

In der Fröttmaninger Heide soll die Orientierung für Besucherinnen und Besucher künftig deutlich einfacher werden: Das Umweltbildungsgelände rund um das HeideHaus erhält eine neue, gut sichtbare Beschilderung. Das hat der zuständige Heideflächenverein Münchener Norden mitgeteilt.

Das 17,4 Hektar große Gelände ist seit 2019 vollständig von Kampfmitteln befreit und kann seitdem von der Öffentlichkeit betreten werden. Die Räumung erfolgte über mehrere Jahre hinweg seit dem Bau des HeideHauses im Jahr 2010. Trotz der Freigabe waren die Grenzen des Areals bislang jedoch nicht klar erkennbar, was zu Unsicherheiten bei Besucherinnen und Besuchern geführt hat.

Mit der neuen Beschilderung wird das Umweltbildungsgelände nun eindeutig markiert. Zwei Elemente kommen dabei zum Einsatz. Zum einen informieren Schilder an den Zugängen über den Beginn und das Ende des Areals. Zum anderen kennzeichnen Holzpfosten mit blauer Markierung die Grenzen des Geländes.

Heidelandschaft entdecken

Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich eingeladen, das Umweltbildungsgelände zu nutzen und die Heidelandschaft zu entdecken. Vor Ort bietet sich ein vielfältiges Naturerlebnis mit unterschiedlichen Lebensräumen wie Heidewiesen, lichten Kiefernwäldchen sowie Kiesflächen mit Tümpeln. Ein Lehrpfad mit interaktiven Stationen sowie die Umweltbildungsstation HeideHaus mit ihren Schaubeeten vermitteln Wissen über die Besonderheiten dieser einzigartigen Landschaft.

Außerhalb des Umweltbildungsgeländes gilt hingegen ein strenges Wegegebot. Dies dient sowohl der Sicherheit aufgrund der Kampfmittelbelastung auf dem ehemaligen Standortübungsplatz als auch dem Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten, insbesondere während sensibler Zeiten wie der Brutperiode.

Informationstafeln zu seltenen Arten

Ergänzend werden Informationstafeln zu ausgewählten seltenen Arten, darunter die Wechselkröte und der Steinschmätzer, aufgestellt, um Besucherinnen und Besucher für den besonderen Wert des Gebiets zu sensibilisieren. Mit der neuen Beschilderung wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um Naturerlebnis, Sicherheit und Artenschutz in der Fröttmaninger Heide in Einklang zu bringen.

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