Veröffentlicht am 26.03.2026 12:05

Finger steckt in Holzklotz fest: Kind sorgt für Feuerwehreinsatz

In einer Obergiesinger Kita musste die Feuerwehr einen Buben aus misslicher Lage befreien. (Archivbild: mha)
In einer Obergiesinger Kita musste die Feuerwehr einen Buben aus misslicher Lage befreien. (Archivbild: mha)
In einer Obergiesinger Kita musste die Feuerwehr einen Buben aus misslicher Lage befreien. (Archivbild: mha)
In einer Obergiesinger Kita musste die Feuerwehr einen Buben aus misslicher Lage befreien. (Archivbild: mha)
In einer Obergiesinger Kita musste die Feuerwehr einen Buben aus misslicher Lage befreien. (Archivbild: mha)

Am Mittwoch, 25. März, kurz vor 9 Uhr hat ein vierjähriger Junge seinen Finger in einen Holzbauklotz gesteckt und nicht mehr herausgebracht. Die Feuerwehr München rückte an und befreite den Finger des Kindes.

Der Junge, der sich zum Zeitpunkt des Missgeschicks in einer Kindertagesstätte in der Deisenhofener Straße aufhielt, suchte in seiner Verzweiflung eine Erzieherin auf. Mehrere Versuche des Personals, den Finger zu befreien, scheiterten. Daraufhin wählten die Mitarbeitenden den Notruf 112.

Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr München mit Feinmechanik-Werkzeug wurde zur Kindertagesstätte geschickt. Dieses spezielle Werkzeug wird auf der Feuerwache 1 vorgehalten. Die Geräte sind für feinste Arbeiten geeignet, um auch verletzungsfrei an sensiblen Körperstellen arbeiten zu können. Die Feuerwehrleute machten sich ein Bild der Lage und fingen an, alle benötigten Materialien zur Befreiung vorzubereiten.

Befreiung mit speziellem Gel

Als dem jungen Mann langsam schwante, was ihm bevorstehen würde, war ihm die Situation nicht mehr ganz geheuer. Mit viel Einfühlungsvermögen beruhigten die Einsatzkräfte ihn und entschieden sich nun für einen anderen Weg. Nachdem der Holzbauklotz noch weitere Öffnungen hatte, füllten sie die Löcher mit einem speziellen medizinischen Gel. Dieses wird auch im Notfallrucksack mitgeführt, zum Beispiel für die Intubation. Anschließend bewegten sie den Holzbauklotz vorsichtig mit leichtem Druck und etwas Drehen.

Nach einigen Minuten war so der unverletzte Finger befreit, woraufhin der Junge deutlich erleichtert und merklich besser gelaunt war. Da sich unter den anderen Kindern offensichtlich große Feuerwehrfans befanden, ließ es sich die Fahrzeugbesatzung anschließend nicht nehmen, noch etwas Nachwuchsgewinnung zu betreiben.

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