In Deutschland gibt es so viele Studienanfänger wie nie: Im Jahr 2009 haben insgesamt 423.600 junge Menschen ein Hochschulstudium aufgenommen. Das sind gut 26.800 oder sieben Prozent mehr als im letzten Jahr. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Studienanfängerquote, also der Anteil der Studierenden an einem Altersjahrgang, von 40,3 Prozent (2008) auf 43,3 Prozent gestiegen.
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Eine ganze „Generation“ gut ausgebildeter junger Menschen hangele sich nach Ausbildung oder Studium von Praktikum zu Praktikum – so ein häufiger Vorwurf in Richtung Wirtschaft. Die Fakten sagen allerdings etwas anderes: Zwei Studien von HIS (Hochschulinformationssystem) und inifes im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zeigen, dass nur sieben Prozent der jungen Berufstätigen und zwölf Prozent der Hochschulabsolventen nach ihrem Abschluss überhaupt ein freiwilliges Praktikum leisten. Überdurchschnittlich häufig sind das Absolventen von geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen.
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Trotz Kostendrucks setzen die bayerischen Unternehmen auch künftig auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Das ergab eine Umfrage der bayerischen IHKs unter 1400 Mittelständlern. Danach gehen 31 Prozent der Befragten davon aus, dass der Weiterbildungsumfang in den kommenden zwei Jahren steigen wird. Nur gut drei Prozent wollen den Weiterbildungsumfang reduzieren. Zwei Drittel der Unternehmen wollen das Niveau stabil halten. „Der Mittelstand hat klar erkannt, dass qualifizierte Mitarbeiter die Basis für einen stabilen wirtschaftlichen Erfolg sind“, sagt Reinhard Dörfler, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages.
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Der deutschen Wirtschaft fehlen technische Fachkräfte. Eine DIHK-Umfrage unter 20.000 Betrieben zeigt, dass schon jetzt 54 Prozent aller Unternehmen über einen Mangel an qualifizierten Fachkräften in technischen Berufen berichten. Nicht nur Ingenieure werden gesucht, sondern auch Meister und Facharbeiter. Am stärksten betroffen ist die Industrie, hier können 83 Prozent der Unternehmen - vor allem kleine und mittlere Betriebe - freie Stellen nicht besetzen. Die Berufsperspektiven für technische Fachkräfte und für Naturwissenschaftler sind also heute so günstig wie nie. Aber der Nachwuchs lässt auf sich warten.
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Im fünften Paktjahr wurden die Pakt-Zusagen erneut deutlich erfüllt und in vielen Bereichen weit übertroffen. Jedem ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen konnte entsprechend der Pakt-Zusage ein Angebot auf Ausbildung gemacht werden. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge liegt bei deutlichem Bewerberrückgang leicht unter Vorjahresniveau:
- 86.500 neue Ausbildungsplätze wurden von Kammern und Verbänden eingeworben.
- 52.700 Betriebe konnten erstmalig für Ausbildung gewonnen werden.
- Für die Einstiegsqualifizierungen (EQ) stellten Betriebe 37.650 Plätze zur Verfügung.
- Die Ausbildungsquote der Bundesverwaltung lag 2008 mit 7,6 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten über der im Pakt gegebenen Zusage von 7 Prozent.
- Bund und neue Länder haben das Bund-Länder-Ausbildungsprogramm Ost im Jahr 2008 mit 7.000 Plätzen fortgeführt.
- Die Bundesagentur für Arbeit hat im Jahr 2008 39.800 Eintritte in außerbetriebliche Ausbildungsplätze gefördert.
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Für viele IT-Abteilungen heißt es jetzt nach dem Boom um die Jahrtausendwende wieder: keine Bewerber in Sicht. 43 Prozent der deutschen Betriebe haben Probleme, offene Stellen zu besetzen.
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Das Angebot an Ausbildungsplätzen in Hessen wird 2010 annähernd auf der Höhe des Vorjahres bleiben. Dies ist das Ergebnis der Ausbildungsumfrage 2010 der hessischen IHKs unter 1.173 Ausbildungsbetrieben. 62 Prozent der Unternehmen wollen 2010 genauso viele Ausbildungsplätze anbieten, wie im Vorjahr.
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München. Bayern hat die Anzahl der Pflichtwiederholer in den vergangenen Jahren merklich gesenkt, zum Beispiel um rund die Hälfte an den Volksschulen und Gymnasien. Die Durchschnittszahl der Pflichtwiederholer lag im Freistaat Bayern im Schuljahr 2008/2009 bei weniger als zwei Prozent.
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Die Berufsaussichten in der IT-Branche sind hervorragend: Knapp 80 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Deutschland gehen von einem Wachstum ihres Marktsegments und damit von einem erhöhten Fachkräftebedarf bis 2015 aus.
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