Vor allem mit einem schlechten Zeugnis, kann es sinnvoll sein, sofort den persönlichen Kontakt zu suchen. Denn in vielen Betrieben werden schriftliche Bewerbungen nach Noten sortiert. Bei großen Unternehmen wird ein spontanes Auftauchen freilich nur selten von Erfolg gekrönt sein. In einem Handwerksbetrieb jedoch schon eher, vorausgesetzt, man erwischt den Meister in einer ruhigen Minute und macht in den ersten paar Sekunden den richtigen Eindruck. Dazu zählt schon mal, dass man überhaupt den Mut zu einer solchen Aktion hat. Ist man dann noch passend gekleidet und erkundigt sich freundlich, ob hier im gewünschten Beruf ausgebildet wird, so ist bei positiver Antwort der Einstieg in Vorstellungsgespräch schon geschafft. Jetzt zeigt man noch Kenntnisse am Berufsbild und glänzt mit Wissen über den Betrieb, in dem man gerade steht, und schon ist man mittendrin im Vorstellungsgespräch. Mit jeder Minute, die ein solch spontan zustande gekommenes Gespräch dauert, steigen die Chancen auf den Ausbildungsplatz.