Mindestqualifikation: Hauptschulabschluss
Straßen werden immer gebraucht – und Sie als Straßenbauer sind für deren Bau und Wartung zuständig. Auch Geh- und Fahrradwege sowie Flug- und Parkplätze sind Ihr Arbeitsbereich.
Als Straßenbauer stecken Sie zuerst die Straße ab, wobei danach die Bodenmasssen gelöst, aufgehoben und verdichtet werden müssen. Dazu erfolgt der Einsatz von Baggern, Planierraupen und Walzen. Schließlich prüfen Straßenbauer/innen Straßendecken auf Schäden und führen Erhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten durch. Neben dem Neubau und der Erhaltung von Wegen und Straßen sind Sie auch für Rauhbefestigungen, Böschungen oder Entwässerungsgräben zuständig. Sie arbeiten vor allem in Betrieben der Baubranche, z.B. bei Bau- und Straßenbauunternehmen, und im Freien auf wechselnden Baustellen.
Auf einer Baustelle kann es laut sein: viele Maschinen und Bauarbeiten tragen dazu bei. Als Straßenbauer darf man nicht Lärm empfindlich sein und sollte gerne im Freien arbeiten. Natürlich sollten Sie eine Neigung zu handwerklicher Arbeit und zu körperlichem Einsatz haben.
Die Ausbildung zum Straßenbauer / zur Straßenbauerin dauert in der Regel 3 Jahre und erfolgt im dualen System sowohl im Betrieb als auch der Berufsschule. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Straßenbaumeister / Straßenbaumeisterin.
Straßenbauer/ Straßenbauerinnen zählen zu den Besserverdienenden unter den Azubis. Die durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütungen pro Monat betragen:
Alte Bundesländer:
1. Ausbildungsjahr: 571,- / 2. Ausbildungsjahr: 887,- / 3. Ausbildungsjahr: 1.120,-
Neue Bundesländer:
1. Ausbildungsjahr: 490,- / 2. Ausbildungsjahr: 684,- / 3. Ausbildungsjahr: 864,-
weitere Informationen: www.bauindustrie.de