Reiseverkehrskauffrau/kaufmann


Branche: Tourismus
Mindestqualifikation: mindestens Hauptschulabschluss

 

Reiseverkehrskaufleute befassen sich mit den schönen Seiten des Lebens: mit der Organisation von Freizeit und Erholung durch Reisen. Sollen die knappen Urlaubswochen gelingen, ist eine professionelle Beratung und Organisation für die Kunden hilfreich. Bei Geschäftsreisen steht die professionelle Abwicklung für Dienstreisende im Vordergrund.
Die Einsatzbereiche und die Arbeit sind vielfältig, etwa bei Reiseveranstaltern, Reisebüros in der Touristik oder im Firmendienst (Geschäftsreisesektor). Natürlich lockt auch die Selbstständigkeit mit eigenem Reisebüro oder eigenem Veranstalter.

Ohne Hochschulabschluss lassen sich mit Engagement und Fleiß Führungspositionen in der Reisebranche erreichen. Das spätere Betätigungsfeld ist gerade bei Reiseveranstaltern nicht auf Deutschland beschränkt, da Veranstalter – aber auch Fremdenverkehrsämter, Hotels oder die Meeting- und Incentiveanbieter – weltweit tätig sind. Wer Flexibilität zeigt, Sprachkenntnisse besitzt und Lust auf Weiterbildung hat, dem steht die Welt offen. „Für viele junge Menschen ist das zurecht ein Traumberuf“, fasst Doldi zusammen.

Ausbildung:
Die ausgebildeten Reiseverkäufer lernen auf Fortbildungsreisen und Schulungen Menschen, Produkte, Hotels und Kulturen vieler Länder selbst kennen. So können sie ihre Begeisterung für die Ziele an die potentiellen Kunden weitergeben. Die Anforderungen des Berufsbildes bringen es mit sich, dass Reiseverkehrskaufleute unter anderem die Planung, den Verkauf und die inhaltliche Organisation von Pauschalreisen sowie Individual- und Gruppenreisen übernehmen. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben kommen ihnen sowohl ihre Kenntnisse über die Zielgebiete als auch der entsprechenden Verkehrsmittel zugute. Das Kundengespräch im Reisebüro gehört ganz wesentlich zur Tätigkeit einer/s Reiseverkehrskauffrau/-kaufmanns, deshalb ist das Training der Kommunikation auch Bestandteil der Ausbildung.

Preiskalkulation, rechtliche Grundlagen, Marketingstrategien, der Einsatz moderner Buchungs- und Kommunikationstechnik sowie Controlling gehören zum täglichen Arbeitsablauf der Reiseverkehrskaufleute. Inhalte der theoretischen Berufsausbildung für Reiseverkehrskaufleute sind beispielsweise Arbeitsrecht und Personalwirtschaft, Umwelt- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Arbeitsorganisation sowie Datenschutz und Datensicherheit. Mitarbeiter in der Tourismusbranche haben es vor allem mit Menschen zu tun. Höflichkeit, Interesse und Professionalität im Umgang mit Kunden sind für die zukünftigen Reiseverkehrskaufleute daher wichtige Voraussetzungen. Gespräche, Rollenspiele und dergleichen sind Schwerpunkt im Unterricht in Kommunikation und Kooperation. Marketing ist ein zusätzlicher wichtiger Komplex.
Die Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau/ zum Reiseverkehrskaufmann dauert in der Regel drei Jahre, kann unter bestimmten Voraussetzungen aber auch verkürzt werden.

Voraussetzung:
Die Ausbildung ist vielfältig und erfordert als Voraussetzung mindestens den Hauptschulabschluss. Interessenten sollten neben Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit auch ein gewisses Maß an Organisationsgeschick und Freude am Umgang mit Menschen mitbringen. „Zu den angenehmen Faktoren der Arbeit zählt sicherlich, dass man stets mit dem Thema Urlaub und Reisen zu tun hat und die Kunden sich bei der Beratung gut gelaunt auf die schönsten Wochen des Jahres freuen“, hebt Doldi hervor.

Informationen:
Für interessierte Jugendliche, die mehr zum Ausbildungsberuf der Reiseverkehrskaufleute wissen möchte, steht ab sofort die Website www.touristik-azubi.de zur Verfügung. Die neue Website soll für die Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau/ -kaufmann werben, Schulabgänger auf den attraktiven Beruf in der Reisebranche aufmerksam machen und sie mit allen wichtigen Infos rund um die Ausbildung versorgen.

 

weitere Informationen:  www.drv.de