Agentur für Arbeit

Agentur für Arbeit

Auch ein Berater für Ausbildungsplatzsuchende
 

So heißt das frühere Arbeitsamt nach seiner Umstrukturierung seit einiger Zeit.

 
 
Arbeitslosenversicherung

Arbeitslosenversicherung

Sicherheit im Fall des Arbeitsplatzverlustes
 

Sie zählt bei uns zu den Pflichtversicherungen und wird bei jedem Berufstätigen automatisch vom Gehalt beziehungsweise der Ausbildungsvergütung einbehalten.

 
 
Arbeitszeit

Arbeitszeit

Was gilt für Auszubildende?
 

Sie ist für Auszubildende wie Angestellte im Arbeitsvertrag geregelt. Bei Auszubildenden zählt auch die Zeit, die in der Berufsschule verbracht wird, mit zur Arbeitszeit.

 
 
Ausbildungsmittel

Ausbildungsmittel

Was muss zur Verfügung gestellt werden?
 

Werkzeuge und Werkstoffe, die zur Ausbildung nötig sind, muss der Betrieb kostenlos zur Verfügung stellen, nicht aber Arbeitskleidung oder Lehrmittel für die Berufsschule.

 
 
Ausbildungsnachweis (auch Berichtsheft)

Ausbildungsnachweis (auch Berichtsheft)

Was gehört hinein?
 

Im Ausbildungsnachweis (auch Berichtsheft genannt) muss während der Ausbildung genau protokolliert werden, welche Tätigkeiten ausgeführt wurden.

 
 
Ausbildungsordnung

Ausbildungsordnung

Was muss ein Ausbildungsberuf erfüllen?
 

Regelt einheitlich die Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach im Berufsbildungsgesetz festgelegten Ordnungskriterien, die Berufsbezeichnung, Ausbildungsdauer und -struktur, Lerninhalte und Prüfungsanforderungen betreffen. In anerkannten Ausbildungsberufen darf nur nach der Ausbildungsordnung ausgebildet werden.

 
 
Ausbildungsvertrag

Ausbildungsvertrag

Was steht alles drin?
 

 

Das ist quasi der Arbeitsvertrag für Auszubildende. Hier sind geregelt: die Inhalte der Ausbildung, ihre zeitliche Abfolge, Beginn und Dauer der Ausbildung, die tägliche Arbeitszeit, die Pausen, der Urlaub, die Probezeit sowie die Höhe der Ausbildungsvergütung in den verschiedenen Ausbildungsjahren.

 
 
Berufsausbildungshilfe

Berufsausbildungshilfe

Finanzielle Unterstützung der Schüler und Azubis
 

Berechtigte Schüler erhalten auf Antrag Bafög, Auszubildende Berufsausbildungshilfe, wenn sie in Verbindung mit ihrer Ausbildung größere finanzielle Belastungen wie Aufwendungen für eine eigene Wohnung tragen müssen.

 
 
Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)

Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)

Wie funktioniert es? Wer? und Wieso?
 

Das BGJ soll das erste Lehrjahr durch eine vollschulische, berufsfeldorientierte Ausbildung ersetzen.

 
 
Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

Posivtiv oder negativ? Ansichtssache!
 

Sichert ab gegen Berufsunfähigkeit aufgrund von Krankheit oder Unfall. Besonders Berufsanfänger sind seit der Neuregelung durch den gesetzlichen Schutz nicht mehr ausreichend abgesichert.

 
 
Berufsvorbereitende Maßnahmen (BvB)

Berufsvorbereitende Maßnahmen (BvB)

"Beihilfe" zum Weg in die Berufswelt
 

Eine Berufsvorbereitende Bildungs-Maßnahme (BvB) dient sowohl der beruflichen Orientierung als auch der Persönlichkeitsentwicklung noch nicht berufs- beziehungsweise ausbildungsreifer Jugendlicher. BvBs werden von der Arbeitsagentur vermittelt.

 
 
Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Eine Unterstützung jugendlicher
 

Ziel ist die Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder eine Berufstätigkeit.

 
 
Betriebsordnung

Betriebsordnung

Regelung der speziellen Verhaltensweisen der Mitarbeiter
 

In einer Art Hausordnung sind hier spezielle Verhaltensweisen der Mitarbeiter geregelt.

 
 
Bildungskredit

Bildungskredit

Zusatzoption zum Bafög
 

Unabhängig vom BAföG bietet der Staat so genannte Bildungskredite in Form von günstigen Bankkrediten mit einer Laufzeit von maximal zwei Jahren an.

 
 
Chiffre-Anzeigen

Chiffre-Anzeigen

Azubis aufgepasst!
 

Die üblichen Gründe für Chiffre-Anzeigen (zum Beispiel weil ein Mitarbeiter ersetzt werden soll, der von seinem Schicksal noch nichts erfahren darf) entfallen, wenn es sich um einen Ausbildungsplatz handelt. Deshalb Vorsicht, wenn Ausbildungsplätze über Chiffre angeboten werden.

 
 
Einstiegsqualifizierung (EQ)

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Kopf hoch für Jugendliche ohne Ausbildungsstelle
 

Die Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ) ist ein Sonderprogramm der Bundesregierung.

 
 
Fahrtkosten

Fahrtkosten

Info zu den Fahrtkosten
 

Der Auszubildende hat die Fahrtkosten von seinem Wohnsitz zur Ausbildungsstelle bzw. Berufsschule selbst zu tragen. Dennoch: Sondervereinbarungen sind grundsätzlich möglich.

 
 
Foto / Lichtbild

Foto / Lichtbild

WICHTIG für die Bewerbung
 

Bei der Zusammenstellung der Bewerbungsmappe bitte daran denken:

 
 
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Wieso, weshalb, warum?
 

Eine gute Gelegenheit vom Schulstress erst einmal eine Weile abzuschalten

 
 
Gesundheitszeugnis

Gesundheitszeugnis

Notwendig für wen?
 

Wo Menschen beruflich mit Lebensmitteln in Berührung kommen, wird dieses Zeugnis verlangt. Es bescheinigt, dass keine übertragbaren Krankheiten vorliegen. Man bekommt es beim Gesundheitsamt, aber auch vom Hausarzt.

 
 
Girokonto

Girokonto

Eine Selbstverständlichkeit für Azubis
 

Man braucht es für die Überweisung der Ausbildungsvergütung. Viele Banken bieten für Auszubildende und Schüler die kostenlose Kontoführung an. Praktisch ist es, wenn sich eine Filiale samt Geldautomat und Auszugsdrucker in Ausbildungsplatz- oder Wohnortnähe befindet.

 
 
Handwerkskammer

Handwerkskammer

Aufgaben der Handwerkskammer
 

Sie ist Standes- und Interessenvertretung der Handwerksbetriebe. Darüber hinaus überwacht sie die Berufsausbildung im Handwerk und ist für das Prüfungswesen zuständig.

 
 
Industrie- und Handelskammer (IHK)

Industrie- und Handelskammer (IHK)

Was ist die IHK?
 

Hier sind die Betriebe organisiert, die nicht zum Handwerk, zu den freien Berufen oder zu den landwirtschaftlichen Betrieben zählen. Die IHK ist Interessensvertretung, Beratungsstelle und Fortbildungseinrichtung in einem. Auch sie überwacht wie die Handwerkskammer die Berufsausbildung und das Prüfungswesen.

 
 
Initiativbewerbung

Initiativbewerbung

Wichtige Informationen
 

Auch Blindbewerbung genannt.

 
 
Jugendarbeitsschutz­­gesetz

Jugendarbeitsschutz­­gesetz

Wichtig für Minderjährige
 

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht in allen Gefahrenbereichen arbeiten. Das gilt für sittliche Gefahren, Lärm, gesundheitsgefährdende Stoffe und überhaupt für alle Tätigkeiten, die Gefahren bergen, die Minderjährige noch nicht gut einschätzen können.

 
 
Krankenversicherung

Krankenversicherung

Unumgänglich
 

Eine Pflichtversicherung, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist und deren Beiträge automatisch vom Gehalt abgezogen werden. Die Wahl der Krankenkasse ist jedoch frei, ein Vergleich der Beiträge und Leistungen kann sich lohnen. Azubis sind automatisch in einer gesetzlichen Krankenkasse, da erst ab einem gewissen Einkommen der Wechsel in eine private möglich ist.

 
 
Krankmeldung

Krankmeldung

Wie & Wann?
 

Sofort am ersten Tag der Krankheit muss der Betrieb beziehungsweise die Schule informiert werden. Der guten Ordnung halber telefonisch bei Arbeits- oder Unterrichtsbeginn. Spätestens nach drei Tagen Fernbleiben von Arbeitsplatz oder Schulbank wird ein ärztliches Attest nötig, bei manchen Arbeitgebern aber auch schon früher.

 

 
 
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Kündigung

Kurzinformation
 

Während der Probezeit kann der Auszubildende, aber auch der Betrieb ohne Angabe von Gründen jederzeit kündigen. Danach braucht es schon wichtige Gründe dafür, und immer die Schriftform. Nicht volljährige Azubis können nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten kündigen. 

 
 
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Kurzbewerbung

Umfang einer Kurzbewerbung
 

Diese Form enthält nur Anschreiben, den tabellarischen Lebenslauf und ein Lichtbild. Der Verweis auf Zeugnisse und eventuelle Arbeitsproben gehört standardmäßig ins Anschreiben. 

 
 
Lebenslauf

Lebenslauf

Aufmachung in Schriftform
 

Üblich ist die tabellarische Form. Ganz wichtig: Er muss lückenlos sein, also jeden Lebensabschnitt schulisch dokumentieren. Schul- und ausbildungsfreie Zeiten können bedingt sein durch einen Auslandsaufenthalt, ein Praktikum oder eine sonstige Tätigkeit, die am besten in Zusammenhang mit dem erstrebten Beruf steht.

 

 
 
Lohnsteuerkarte

Lohnsteuerkarte

Notwendig für den Arbeitnehmer
 

Arbeitnehmer benötigen eine Lohnsteuerkarte. Die gibt's bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Wurde sie einmal beantragt, wird sie jedes Jahr automatisch zugesendet. Am Jahresende bekommt man die Lohnsteuerkarte für die Steuererklärung wieder zurück.

 

 
 
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Nachfassbrief

Trick für Ausbildungssuchende
 

Der so genannte Brief zum Nachhaken vor allem nach dem Vorstellungsgespräch ist ein gutes Mittel, erneut Ihr Interesse an der Stelle/am Ausbildungsplatz zu bekunden und den „guten Eindruck" zu verstärken. Der Nachfassbrief sollte maximal eine Seite lang sein. 

 
 
Numerus clausus

Numerus clausus

Definition
 

In Kurzform heißt er NC, kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Zulassungsbeschränkung bei einzelnen Studiengängen. Je nach Bundesland und Fachrichtung können die Zulassungen mit einem Abi-Notendurchschnitt von 1 bis 2,4 beschränkt sein.

 

 
 
Online-Bewerbung

Online-Bewerbung

Neue Art der Bewerbung
 

Via E-Mail wird in der Regel beim ersten Kontakt eine Kurzbewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Bild) geschickt. Auch für diese Art der Bewerbung gilt: Sorgfältigkeit, präzise Formulierungen, positive Eigenwerbung. Die Auflösung beim Einscannen des Fotos sollte wegen den Download-Zeiten nicht zu hoch sein.

 

 
 
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Persönlichkeits-Test

Worum geht es bei diesem Test?
 

Manche Unternehmen stellen vor das persönliche Gespräch einen Eignungstest zur Vorauswahl  

 
 
Praktikum

Praktikum

Bonus für Bewerber
 

Der Nachweis eines Praktikums, also der praktischen Tätigkeit vor Ort, kann eine mögliche Zulassungsvoraussetzung für einen Ausbildungsplatz sein. Praktika können auch während einzelner Studiengänge zum Lerninhalt gehören.

 

 
 
Probezeit

Probezeit

"Kennenlernphase"
 

Damit beginnt das Ausbildungsverhältnis.

 
 
Rentenversicherung

Rentenversicherung

Langfristig in die Zukunft denken
 

Wird wie die Beiträge zur Arbeitslosen- oder Krankenversicherung direkt von der Ausbildungsvergütung abgezogen.

 
 
Sozialversicherungsheft

Sozialversicherungsheft

Eine kurze, einfache Erledigung
 

Der Arbeitgeber verlangt die Vorlage des Sozialversicherungshefts bzw. den Nachweis der Sozialversicherungsnummer. Sie bekommen das Sozialversicherungsheft bei der Bundesversicherungsanstalt.

 

 
 
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Überstunden

Gesetzlich verboten
 

Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz sind Überstunden verboten.   

 
 
Umschulung

Umschulung

Gehört zum heutigem Arbeitsalltag dazu
 

In der Regel werden Umschulungen durch das Arbeitsamt gefördert und dann notwendig, wenn Sie im erlernten Beruf keine oder nur sehr schlechte Arbeitschancen haben.

 
 
Urlaub

Urlaub

Altersbedingte Unterschiede
 

Je jünger, desto mehr: Wer unter 16 ist, erhält 30 Werktage pro Jahr, darüber gibt es 27 Tage, ein Siebzehnjähriger erhält 25 und ein Achtzehnjähriger nur noch 24.

 
 
Vergütung

Vergütung

Was ist darunter zu verstehen?
 

Der Lohn eines Auszubildenden wird Ausbildungsvergütung genannt. Diese steigt mit jedem neuen Ausbildungsjahr. Vergütet wird nicht nur die Arbeitszeit im Betrieb, sondern auch die Unterrichtszeit in der Berufsschule.

 
 
Vermögenswirksame Leistungen

Vermögenswirksame Leistungen

Beim Arbeitgeber nachfragen!
 

Hierbei handelt es sich um freiwillige Leistungen des Arbeitgebers. Die Sparzulage soll dem Arbeitnehmer helfen, etwas auf die hohe Kante zu legen.

 
 
Wartezeit

Wartezeit

Für Studieninteressierte
 

Als Wartezeit wird die Phase zwischen Abitur (Hochschulreife) und der Vergabe eines Studienplatzes bezeichnet.

 
 
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Weiterbildung

Dient der beruflichen Entwicklung
 

Berufliche Weiterbildung erfolgt meist nach einer abgeschlossenen Ausbildung und/oder mehrjähriger Berufspraxis.

 
 
Zeugnis

Zeugnis

zwischen den Zeilen lesen
 

Am Ende der Ausbildungszeit stellt der Betrieb ein Zeugnis aus.

 
 
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Zwischenbescheid

Noch kein Grund zur Freude
 

Wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen abgeschickt haben, erhalten Sie in der Regel (nach einer bis zwei Wochen) einen Zwischenbescheid. Er enthält noch kein Ja oder Nein und dient lediglich zur Eingangsbestätigung Ihrer Bewerbung. 

 
 
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Zwischenprüfung

Standart in jeder Ausbildung
 

Im Verlauf der Ausbildungszeit hat jeder Azubi eine Zwischenprüfung (meist zur Halbzeit der Ausbildung) abzulegen. Die Zwischenprüfung dient zur Ermittlung des Ausbildungsstandes und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. 

 
 
 
 

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